Kirgisische Hochzeit in Afghanistan

Kirgisische Hochzeit in Afghanistan, Großer Pamir, Wakhan, Priska Seisenbacher

In einer der abgeschiedenen Jurtensiedlungen der afghanischen Hochgebirgswelt im Wakhan-Korridor heiratet die Kirgisin Bakhtigul ihren Bräutigam Khalmohamad. 

Es rattert. Die Braut namens Bakhtigul und ihre Schwester Gulnura haben alle Hände voll zu tun. Vor ihnen stehen zwei alte Nähmaschinen. Immer schneller kurbeln die Schwestern. Sie säumen die ausgefransten Stoffe, die unter den Nähnadeln eingespannt sind. Wollen sie noch heute Abend fertig werden, müssen sie sich ranhalten. Da reißt sie ihre Mutter aus ihrem Arbeitseifer. Sie setzt sich zu ihnen, fährt mit ihren Fingern die soeben angefertigte Naht entlang und erklärt ihren Töchtern, dass sie achtsamer sein müssten. Während sie den Stoff zurechtlegt und selbst zu nähen beginnt, schauen ihre Töchter konzentriert zu. Gulnura zieht die zweite Nähmaschine näher an sich heran. Bakhtigul holt aus dem Fundus hinter ihr einen anderen Stoff hervor und breitet ihn aus. Plötzlich ein Lächeln. Für einen Moment weicht die Anspannung aus ihrem Gesicht. 

Die 16-jährige Bakhtigul hatte keinerlei Mitspracherecht ebenso wenig wie der junge Mann, der morgen mit ihr verheiratet werden soll. Es war die Entscheidung ihrer Eltern. Eine Entscheidung, an der es nichts zu rütteln gibt. In dieser abgeschiedenen Welt in den Bergen ist diese junge Frau im besten Heiratsalter. Bei Mädchen liegt das zwischen 14 und 16 Jahren, bei Burschen zwischen 18 und 20 Jahren. Nach der Pubertät gilt man als erwachsen. Dann ist keine Zeit zu verlieren. Eine Frau Mitte zwanzig wird bereits als schwer vermittelbar angesehen. Sie könnte unter Umständen nicht mehr so leicht Kinder zur Welt bringen, heißt es. Eine geeignete Partie zu finden, stellt die Eltern vor eine Herausforderung. Nur kirgisische Männer und Frauen kommen in Frage und beide Eheleute sollten den gleichen sozialen Status haben. Die Tochter eines Viehbesitzers mit einem einfachen Schäfer verheiraten? Undenkbar. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass keine nahen Verwandtschaftsverhältnisse vorliegen. In der Vergangenheit war es üblich mithilfe der Zeremonie Jeti Ata, „sieben Vorfahren“, eine Entscheidung zu treffen. Dabei wurden die Namen aller Vorfahren laut vorgelesen. Bei einer Übereinstimmung  der Namen konnte keine Vermählung stattfinden. Die kirgisische Bevölkerung heute ist aber zu klein, um bei jeder Eheschließung Verwandtschaftsverhältnisse bis auf die siebte Generation zurück auszuschließen. Noch immer kurbelt die Braut an der Nähmaschine. Dreht und wendet den Stoff vor ihr. Ein Tag voller Anstrengung steht ihr bevor. 

Bakhtigul und ihre Familie ist Teil der kirgisischen Minderheit Afghanistans, die im Pamir-Hochgebirge bis heute Wind und Wetter trotzen und unter harschen Bedingungen ihren Alltag meistern. Das sagenumwobene Dach der Welt, von Einheimischen Bam-i Dunya genannt, umfasst nicht nur Tibet und den Himalaya, sondern vor allem auch den Pamir, woran Afghanistan mit seinem Wakhan-Korridor Anteil hat. Der Begriff Pamir ist dem Linguisten und Iranisten Bailey zu Folge eine Zusammensetzung von paa, was Berg bedeutet, und mir, was für weite Ebene oder ein flaches Plateau steht. Das Hochgebirge teilt sich in mehrere Pamire auf. In Afghanistan liegt der Chong Pamir, auch Pamir-e Kalan bzw. Große Pamir, und der Kichik Pamir, auch Pamir-e Khurd bzw. Kleine Pamir. 

Die bis heute anhaltende Isolation der kirgisischen Minderheit und die damit einhergehende traditionelle Lebensweise im Vergleich zu Tadschikistan oder Kirgistan liegt in der Nationalstaatswerdung Afghanistans und dem Kampf zweier Großmächte begründet. Afghanistan war im 19. Jahrhundert augenscheinlich zwischen die Fronten zweier Großmächte geraten, ein Konflikt, der seit Rudyard Kiplings Roman Kim als The Great Game bekannt wurde. Ergebnis war ein als Pufferzone gedachtes Land zwischen Russland im Norden und British-Indien im Süden. Keine gemeinsame Grenze zu haben, war nur möglich, wenn man den Wakhan-Korridor berücksichtigte. Nach dem Pamir-Abkommen von 1873, bei dem die Großmächte die Grenzen des Korridors festlegten und die völlige Isolation dieses Gebiets besiegelten

Zunächst bestanden die Ende des 19. Jahrhunderts festgelegten Grenzen nur auf dem Papier. Der nomadischen Migration der Kirgisen und Kirgisinnen, die im Winter ihre Lager im russischen Pamir aufschlugen,  taten die Grenzen deshalb keinen Abbruch. Vorerst. Die Oktoberrevolution von 1917 sollte das ändern. Die kommunistische Führung setzte neue Spielregeln auf und die reichten bis in die Peripherie. In den ersten zehn Jahren der Sowjetunion war es zwar immer noch möglich, die Grenze zu passieren, aber fortan wurde eine Steuer auf die Herden der Nomaden erhoben. Schon damit war die Bewegungsfreiheit erheblich eingeschränkt.  In letzter Konsequenz wurden die Grenzen schließlich komplett dicht gemacht. Die Zeit der großen nomadischen Wanderungen war damit vorbei. Die Zahl der in Afghanistan lebenden kirgisischen Familien dezimierte sich zudem, als ihr Khan Rahman Qul 1978 beschloss, die Flucht vor der kommunistischen Machtübernahme in Afghanistan zu ergreifen und ihm etliche Familien folgten. Schätzungen zu Folge leben noch etwas mehr als tauschend Kirgisen und Kirgisinnen in der harschen Gebirgsregion Afghanistans.

Kirgisische Hochzeit in Afghanistan, Großer Pamir, Wakhan, Priska Seisenbacher

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Wo gestern noch genäht wurde, wird heute gekocht. Ein Feuer fackelt in der Mitte der Jurte. In den Kochkesseln befinden sich Fleisch, Milch und Tee. Die vielen Frauen haben alle Hände voll zu tun. Während die männlichen Hochzeitsgäste draußen zusammensitzen und über das bevorstehende Reiterspiel quatschen, kochen ein Dutzend Frauen für die rund hundert weiblichen und männlichen Gäste. Die „Koch-Jurte“ bietet nicht viel Platz. Überall steht Geschirr herum und immer wieder schlüpfen Kinder an den Frauen vorbei, wenn sie nicht am Rücken ihrer Mütter geschaukelt werden. Jeder Handgriff sitzt. Eine kümmert sich mit einer Eisenzange um die Glut des Feuers. Die neben ihr rührt im Kochtopf. Die andere schnappt sich die vielen Teetassen und wäscht sie aus. Die nächste bricht ein Stück vom Salzstein ab und gibt es dem kochenden Fleisch hinzu. Niemand steht sich im Weg. Alle sind trotz des Wirbels gelassen. Das Treiben hier drinnen. Es ist kein buntes Chaos, sondern vielmehr perfekte Teamarbeit.Jurtenwechsel. Das zweite Heim der Brautfamilie ist geräumiger. Notwendigerweise. Über dreißig Frauen und Kinder schwirren durch die Jurte auf der Suche nach einem Sitzplatz. Esstücher werden ausgebreitet. Boorsok wird darauf verteilt. Jede bekommt eine Tasse Tee in die Hand gedrückt. Von der Braut fehlt jede Spur. Schon werden die Esstücher samt der Teigtaschen zusammengepackt und wieder weggetragen. Die Mutter der Braut wirft einen weißen schimmernden Stoff in unsere Mitte. Die anderen Frauen breiten ihn aus. Eine nahe Verwandte der Braut rüttelt an einem kleinen Sack und schüttelt seinen Inhalt aus. Nähgarn in verschiedenen Rottönen. Daneben Teller mit Ringen, Süßigkeiten, Salzsteinen und Seifen. Zeit für die Hochzeitsgeschenke. Beschenkt werden aber die Gäste, nicht die Braut. Für jede Frau ist ein Ring, eine Seife, ein Salzstein und Süßes vorgesehen. Nur vom Garn gibt es zu wenig für alle. 

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Vor der Jurte: Auf der anderen Seite des Tals jenseits des Flusses wirbelt Staub auf. Etliche Reiter haben mit ihren Pferden ihre Position eingenommen und warten auf den Startpfiff. Es ist also so weit. Buzkashi. Das Reiterspiel, bei dem Bazir Khan vom Pferd gefallen und sich die Narbe zugezogen hat. In wenigen Minuten schon geht es um alles oder nichts. Jeder Kirgise, der bei Kräften ist und etwas auf sich hält, nimmt daran teil. Veranstaltet wird dieses Spiel nur zu besonderen Anlässen wie einer Hochzeit. Die Begeisterung über den bevorstehenden Wettkampf war den Männern schon seit heute Morgen deutlich anzumerken. Als wäre für viele das Spiel der eigentliche Höhepunkt des heutigen Tages. Plötzlich nehmen die ersten Reiter reiß aus und ziehen in Kreisen über das nicht genau abgegrenzte Spielfeld. 

Eine Gruppe von Zuschauern sammelt bereits sich um ein steinernes Plateau in der Mitte. Rundherum reiten die Teilnehmer, als ob es keinen Morgen gäbe. Der Mob an Pferden bewegt sich unvorhersehbar in alle möglichen Richtungen. Ich muss trotzdem zu den anderen in die Mitte des Spielfeldes. Ein Reiter mit von Anstrengung verzerrtem Gesicht schnellt vorbei. Zwischen seinen Zähnen die schwere Reiterpeitsche eingeklemmt, hält er in der einen Hand die Zügel seines Pferdes und in der anderen die Buz, die Ziege. Oder vielmehr den leblosen Rumpf davon. Wörtlich übersetzt heißt Buzkashi nichts anderes als „Ziegengreifen“. Die Buz muss in den „Kreis der Gerechtigkeit“ geworfen werden. Erst dann ist das Spiel gewonnen. 

Die anderen Reiter sind ihrem Konkurrenten dicht auf den Fersen. Schon holen sie ihn ein. Der schwarzweiß gefleckte Ziegenkörper fällt zu Boden. Das Kampfgetümmel beginnt. Alle stürzen sich auf die Ziege und versuchen die anderen ohne Rücksicht auf Verluste wegzudrängen. Die Pferde blähen ihre Nüstern und reißen ihre Augen weit auf. Sie schlagen ihre Köpfe hin und her. Wüstes Geschrei. Peitschenknallen. Wer jetzt am Rande des Mobs steht, versucht in das Innere vorzudringen. Ist die Buz erstmal in Reichweite, ist besonderer Einsatz gefragt. Ein Reiter versucht sein Glück. Volles Risiko. Jetzt oder nie. Er sitzt nicht auf, sondern hängt vielmehr seitlich am Pferd. Während er sich mit dem einen Arm am Pferdehals krallt, greift er mit dem anderen auf den Boden. Geschafft. Er hält den Triumph in seiner Hand. Nun wieder zurück in den Sattel. Leichter gesagt, als getan. Es bleibt keine Zeit. Der Mob bewegt sich unablässig. Er versucht, sich am Pferd zu halten. Schafft er das nicht, würde er unter dem Getrampel der vielen Hufe zumindest schwer verletzt werden. 

Das Pferd verliert den Boden unter den Füßen. So rasant galoppiert es hinweg. Das Ziel ist nah. Dann aber: Ein Konkurrent nähert sich von der Seite und bedrängt den Reiter. Die Buz entgleitet dem Siegessicheren. Rutscht ihm einfach durch seine Finger. Der mutige Kampfeinsatz von vorhin – er war umsonst. Ein anderer Reiter ergreift seine Chance und reißt den Ziegenkörper in die Höhe. Nichts und niemand hält ihn mehr auf. In Windeseile steuert er auf das Ziel hinzu. Und schon wirft er die Buz in den „Kreis der Gerechtigkeit“. Die Zuschauer schreien sich die Seele aus dem Leib. Die Schlacht ist geschlagen. Der Sieger steht fest. Tosender Jubel empfängt ihn, als er zurückkehrt. Mit einem Mal scheint die ganze Last von ihm abzufallen. Erschöpft gleitet er vom Pferd. 

Buzkashi, Reiterspiel, kirgisische Hochzeit in Afghanistan, Großer Pamir, Wakhan,

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Zurück in der Jurte der Brautfamilie befestigen zwei Frauen einen riesigen roten Stoff an zwei Holzstangen der Jurtenkuppel. Im kleinen abgeschirmten Bereich dahinter sitzt die Braut. Wieder haben sich alle Frauen in der Jurte versammelt und trinken Tee. Zwischen den Teerunden vertreten sich die Kirgisinnen immer wieder die Beine. Dann leert sich die Jurte. Nur enge Angehörige der Brautfamilie bleiben. Von Zeit zu Zeit schlüpfen Bakhtiguls Cousinen hinter den Vorhang, wo die Braut verhüllt von einer schweren Decke sitzt und wartet. Sie verbirgt ihr Gesicht und ihren Blick jedes Mal, wenn sich der Vorhang hebt und jemand der nahen Verwandten zu ihr tritt. Bakhtiguls Cousinen sind noch kleine Mädchen und wetzen ungeduldig hin und her. Immer wieder schlüpfen sie nach draußen. Die gleichaltrige Schwester aber, Gulnura, weicht nie von Bakhtiguls Seite. Nach einer Zeit streift Bakhtigul die schwere Decke ab. Als der schwere Stoff fällt, sind die vielen Ketten um Bakhtiguls Hals und ihr mit Pailletten übersätes rotes Kleid erkennbar. Ihr Brautkleid unterscheidet sich im Grunde nicht von der Alltagskleidung der kirgisischen Frauen. Noch trägt sie einen roten Schleier mit weißen Tupfen. Als verheiratete Frau wird morgen schon ein weißer Schleier ihren Kopf zieren. 

Die Schwester reicht Bakhtigul Tee und Brot. Noch bevor die Braut zum ersten Schluck ansetzt, wirft sie die Decke wieder über. Nur zur Sicherheit. Bakhtigul stellt die leere Tasse hin. Plötzlich ein Geräusch vor dem Vorhang. Sofort zieht die Braut den Stoff vor ihrem Gesicht zu. Eine Kirgisin tritt mit ihrem Baby herein. Sie legt sich samt Kind vor die Braut hin und entblößt ihre Brust, um ihre Tochter zu stillen. Bakhtigul  bleibt die ganze Zeit über unter ihrer Decke versteckt. Etliche Stunden verbrachte sie nun schon hier hinter dem Vorhang. 

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Plötzlich kommt Bewegung in die Sache. Zwei Frauen machen den Vorhang von den Holzstangen los. Aber: Er fällt nicht. Zumindest nicht zu Boden. Sondern auf die Braut drauf. Die Stoffmassen hüllen nicht nur die Braut, sondern auch ihre Schwester und eine ihrer Cousinen ein. Ohne etwas zu sehen, werden sie zu dritt aus der Jurte geführt. Ganz langsam trippeln sie nach draußen. Vor der Jurte ein ausgebreiteter Teppich. Sie nehmen Platz. Plötzlich nähern sich eine Handvoll Männer. Es ist das erste Mal an diesem Tag, dass Frauen und Männer aufeinandertreffen. Der junge Mann auf dem Pferd ist der Bräutigam. In der Hand hält er einen Teller voller Bonbons. Direkt vor der Jurte macht er halt. Steigt nicht vom Pferd, sondern beginnt zu singen. Khalmohamad heißt er. Er ist offensichtlich älter als seine Braut, aber immer noch jung. Die Familie des Bräutigams musste tief in die Tasche greifen, um die Eheschließung zu ermöglichen. Den Brautpreis, Kalyng, von hundert Schafen kann bei Weitem nicht jede Familie stemmen. Manchmal einigen sich die Eltern der Brautleute darauf, dass der Mann mehrere Jahre bei den Schwiegereltern arbeitet, ohne dafür entlohnt zu werden. Oder der Kalyng entfällt, weil die Familie der Braut dafür auch einen Sohn mit einer Tochter der Bräutigamsfamilie verheiratet. Trotzdem ist nicht ausgeschlossen, dass manche Männer niemals heiraten können. Khalmohamad, der Bräutigam, hatte also Glück. Seine Eltern konnten den Brautpreis aufbringen.

Vier Kirgisinnen ergreifen die Ecken des Stoffes und reißen den Vorhang in die Höhe. Darunter sitzen eng aneinander geschmiegt die drei jungen Frauen. Sie stecken die Köpfe zusammen. Von der Braut ist auch jetzt nichts zu sehen. Der Vorhangstoff senkt sich, um gleich darauf wieder nach oben zu fliegen. Immer noch singend wirft der Bräutigam die Bonbons in die Richtung seiner Zukünftigen. Die umstehenden Kinder hüpfen herum und versuchen die Süßigkeiten zu fangen. Nach wenigen Minuten ist alles vorbei. Das Lied ist zu Ende. Der Vorhang hebt und senkt sich zum letzten Mal. Die Männer ziehen samt Bräutigam hinfort. Wieder eingehüllt in den Vorhang weisen zwei der Frauen die Braut in den hinteren Teil der Jurte zurück. Im Handumdrehen wird der Vorhangstoff an den Holzstangen befestigt. Wieder verharrt die Braut dahinter. Die Zeremonie sei zu Ende, heißt es. Sämtliche Hochzeitsgäste machen sich auf, um zu gehen. Erst am Abend soll der Bräutigam wiederkehren. Nur wenige Tage würde er gemeinsam mit seiner Angetrauten verbringen, dann wären sie ein ganzes Jahr voneinander getrennt. Erst danach würden sie zusammenleben. 

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