Im Pamir


Vom besonderen Leben in einer entlegenen Welt. Priska Seisenbacher bereist das Hochgebirge in Afghanistan, China, Kirgistan und Tadschikistan.

“Ich bleibe von allen gesellschaftlichen Zwängen, den strikten Geschlechterrollen, unbehelligt. Wäre ich ein Mann, ich könnte nicht einfach so Zeit mit den Frauen hier verbringen, wenn kein Hausherr anwesend ist. So aber bewege ich mich völlig frei in beiden Welten. Nehme ganz selbstverständlich an den Männerrunden teil, bin aber auch in jeder Frauenrunde mehr als willkommen. Dass es ein Vorteil sein könnte, als Frau zu reisen, wer würde das schon vermuten?“ 

Seisenbachers Reisereportage „Im Pamir“ zeigt Fotografien ganz nah dran und deckt kulturelle und politische Zusammenhänge auf.

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Priska Seisenbacher reist dorthin, wo es noch keine Straßen gibt: Ins Herz des Pamir. Ein harsches Hochgebirge mit herzlichen Menschen, die sie in ihren Jurten willkommen heißen. Sie darf an ihrem Alltag teilhaben und schenkt uns einen seltenen Einblick in das Leben der Frauen vor Ort.

Dieser abgelegenen Region wurden willkürlich Grenzen aufgezwungen, und doch scheint sie grenzenlos zu sein. Priska Seisenbacher schiebt Vorurteile und Ängste beiseite und beschließt: Beschränkungen sind da, um über sie hinauszugehen.

Mit vielen Farbfotos und Karten, gebunden in Naturleinen und mit halbem Schutzumschlag.

978-3-96348-011-9  |  € 39,90 (D) € 41 (A) |  Reisedepeschen

Signierte Exemplare, auf Wunsch auch mit persönlicher Widmung, können in Österreich direkt über die Autorin bestellt werden. Bestellung an: priska.seisenbacher@gmail.com

Die Lebenswelt der Frauen des Pamir-Hochgebirges wird durch die unwirtliche Landschaft und oft willkürlich gezogene Landesgrenzen bestimmt. Während sich die junge Manizha in Tadschikistan auf ihr bevorstehendes Studium freut und gemeinsam mit ihrer Mutter ein Gästehaus bei der Heilquelle Bibi Fatima betreibt, ist der Handlungsspielraum der afghanischen Kirgisinnen wesentlich geringer: Arrangierte Ehen, eine hohe Kindersterblichkeit und harte körperliche Arbeit gehören zum Leben in den entlegenen Jurtensiedlungen in Afghanistan. 

Priska Seisenbachers Fotografien zeugen von der Intimität der Begegnungen, welche sie als allein reisende Frau in der Hochgebirgswelt erleben durfte.

Gewidmet allen Frauen,
die sich nicht beirren lassen und alleine reisen,
die noch alleine reisen werden,
und denen, die niemals alleine reisen konnten, auch wenn sie es wollten.